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„Emmi Fendt Preis 2008“

Emmi Fendt Preis
Symbol für Zugkraft
und Zusammenhalt


Johanna Glas
Ulrich Bayrhof
Peter Ossenberg

Jurorin und Juroren

Die Juroren waren:

Frau Johanna Glas, Buchhändlerin
Herr Ulrich Bayrhof, Steuerberater
Herr Peter Ossenberg, Architekt

Es ist ausdrücklich an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass es sich beim „Emmit Fendt Preis“ nicht um einen Architektenwettbewerb handelt. Das heisst, alle können mitmachen und mit ihren Neubauten, Umbauten, etc, den Preis gewinnen.


Preisträger 2007

Am 1. Oktober 2008 wurden im Rathaussaal zum ersten mal die Gewinner des Emmi Fendt Preises für das Jahr 2007 ausgezeichnet.



Nach Begrüßung und Eröffnungsrede von ISM-Vorsitzendem F.J.Fendt (i.B., erster von links) und einem kurzen Vortrag von Christian Eger über Architektur wurden die drei Preisträger geehrt.
Jurymitglied Peter Ossenberg hielt die Laudatio für die einzelnen Objekte. Der Architekt erläuterte die Preiswürdigkeit der drei Bauten. Hocherfreut nahmen die Kandidaten aus der Hand von Bürgermeister Werner Himmer (i.B., erster von rechts) den Preis entgegen.


Preisträger in der Kategorie A
„Industrie- und Gewerbeneubau“
Zweiter von links: Herr Martin Fumian,
Eberle Kögel Str. 16



Preisträger in der Kategorie B
„Renovierung und Fassadengestaltung“
Dritte von links: stellvertretend für Familie, Frau Krumbacher,
Georg Fischer Str. 5




Preisträger in der Kategorie C
„Wohnungsneubau Mitten in Marktoberdorf“
Zweiter und Dritte von rechts: Familie Januschowsky-Schmid,
Meichelbeckstr. 288



Bewertungskriterien und Begründung

„Ich erwarte von der Stadt in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Lüftheizung, Höhensonne und eine Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selber.“ So hat sich der Wiener Satiriker Karl Kraus die Bewertungsgrundsätze für seine Stadt vorgestellt.

Die ISM hat der Jury zur Entscheidung für den Emmi-Fendt-Preis allerdings andere Bewertungsregeln vorgegeben.

  1. Einsatz für mehr Lebensqualität in dieser Stadt
  2. Ideen für attraktives Leben in dieser Stadt
  3. Finanzieller Einsatz für die Aufwertung dieser Stadt
  4. Eine gelungene Abwicklung und Ausführung des Projektes
  5. Eine besondere Erscheinung des Projektes
  6. Positive Veränderung, Verschönerung und Verbesserung der Innenstadt durch das Projekt.

Alle drei ausgezeichneten Objekte erfüllen diese Voraussetzungen beispielhaft.

Das Neubauobjekt in der Kategorie A Industrie- und Gewerbeneubau ist ein gelungener Beitrag für die Aufwertung der Struktur, der Form und die Gestalt an einer von Bürgern, Besuchern und Durchreisenden stark frequentierten Verkehrsstraße. Durch den Abbruch des völlig unpassenden alten Gebäudes wurde Platz für einen prägenden Neubau im Maßstab der umgebenden Hausreihe entlang der Eberle-Kögl-Straße.
Durch die besondere Lage hat das Haus zwei Seelen: eine, mit der Fassade zur Nord- und Verkehrsstraßenseite – eine zweite, die sich mit der Fassade nach Süden zum ruhigen Fußgängerbereich der Innenstadt hin öffnet. Die Gestaltung reagiert sehr logisch und gut auf diese verschiedenen Quartier- bzw. Straßenbereiche.
Geschickt gelöst wurde die nachzuweisende Parkraumbewirtschaftung. Die mit reduziertem Materialeinsatz geschaffene Tiefgaragen-Zufahrt wurde äußerst unauffällig angelegt.
Das Haus wertet mit seinen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen das Infrastrukturangebot der Innenstadt erheblich auf.

In der Kategorie B Renovierung und Fassadengestaltung hat die Jury das umgebaute, sanierte und renovierte Wohnhausobjekt der Familie Krumbacher im Osten der Georg-Fischer-Straße ausgewählt.
Dieses Projekt zeigt beispielhaft auf, dass Modelle für eine gehobene Lebens- und Wohnqualität im Zentrum gebaut und gestaltet werden können. Die Eigentümer haben ihr altes Bauernhaus nicht aufgegeben, sondern liebevoll umgewandelt in ein gediegenes, lebenswertes Zuhause für ihre Familie. Damit sind sie Bestandsverbesserer und zeigen attraktives Wohnen im Herzen der Stadt.
Mit finanziellem Einsatz und ohne Renditeerwartung haben die Hausbesitzer erfolgreich an städtebaulicher Erneuerung mitgewirkt.
Ganz im Sinne der Namensgeberin dieses Preises, verdient gerade dieses Projekt die besondere Herausstellung im Hinblick auf die soziale Verantwortung für die Stadt.


Bei der Kategorie C Wohnungsneubau mitten in Marktoberdorf haben sich die Jurymitglieder für das Holz- und Energiehaus der Familie Januschowsky-Schmid, Meichelbeckstraße 228 entschieden.
Der Preisträger gibt ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Nachverdichtung. Die Eigentümer haben vorhandene Flächenreserven durch Teilung eines Grundstückes zusätzlich als Bauland mitten in Marktoberdorf gewonnen und optimal genutzt.
Die Platzierung und Form des Baukörpers, die Gestaltung der Fassaden und vor allem der bestechend schlicht gestaltete Außenbereich schafft eine außergewöhnliche Wohnqualität. Ein rundum geglücktes Haus, Lebensraum für Groß und Klein. Das originelle Quartier in den Bäumen für die Kinder zeigt ganz spezielles, individuelles Wohnen mitten in Marktoberdorf.


Abschließend betonte Architekt Ossenberg: „Bei allen Teilnehmern dieses Wettbewerbs und besonders bei den Preisträgern zeigt sich, dass niemand für sich allein baut. Jeder, der baut, saniert und restauriert, baut die Welt. Baut vor allem hier, für uns alle Marktoberdorfer mit. Dieser Grundsatz prägt auch das Leitbild der ISM und die Ausschreibung für diesen Emmi-Fendt-Preis.

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Machen auch Sie mit. Infos zur Teilnahme am „Emmi-Fendt-Preis“, dem Einreichen der Bilder und weitere Hinweise finden Sie hier.

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Zur Person Emmi Fendt

...sah sich zeitlebens in sozialer Verantwortung für ihren Heimatort Oberdorf.

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Begründung der Preisvergabe

Das Neubauobjekt in der Kategorie A Industrie- und Gewerbeneubau ist ein gelungener Beitrag für die Aufwertung der Struktur, der Form und die Gestalt an einer von Bürgern, Besuchern und Durchreisenden stark frequentierten Verkehrsstraße. Durch den Abbruch des völlig...

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