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„Der Emmi Fendt Preis“

Pressestimmen

11.10.2007
Marktoberdorf - eine Stadt mit Aussicht
Investitionen Thomas Hübner und Martin Fumian stellen aktuelle Bauprojekte in der Stadt vor

Marktoberdorf | vit | „Jetzt die Weichen richtig stellen“ lautete das Thema der Initiative Stadtentwicklung Marktoberdorf (ISM) an ungewöhnlichem Ort: Rund 100 Zuhörer kamen in den Rohbau der Firma Hübner an der Sudetenstraße. Dort stellte Geschäftsführer Thomas Hübner vor, wie er die Weichen stellt. Ob er sie aber richtig stellt, werde erst die Zukunft zeigen.

Thomas Hübner wie auch der Apotheker Martin Fumian legten ein Bekenntnis zu Marktoberdorf ab. Fumian errichtet ein neues Gesundheitshaus an der Eberle-Kögl-Straße.
„Ich sehe Marktoberdorf als Stadt mit Aussicht“, begrüßte der stellvertretende ISM-Vorsitzende Carl Singer die Zuhörer. Monika Schubert als Moderatorin stellte dar, dass es schon in den 70er Jahren unter damals jungen Geschäftsleuten eine Aufbruchstimmung gegeben habe. Damals gründete sich der Aktionskreis, der auch den Weihnachtsmarkt organisiert. Nun wollen in der ISM erneut junge Unternehmer ihrer Stadt Impulse geben wollen.
Einer von jenen Impulsgebern ist Thomas Hübner. Sein Familienunternehmen, 1922 in Gablonz gegründet, startete nach dem Zweiten Weltkrieg in Marktoberdorf einen Neuanfang. Immer mehr spezialisierte sich der Betrieb auf Galvanik und Kunststoffspritzguss. Die 100 Mitarbeiter produzieren für die Sanitärindustrie, für Haushaltsgeräte oder den Traktorenhersteller Fendt. Denn Hübner überzieht Kunststoffteile mit Metalloberflächen.
Schon seit 2001 machen der Firma Platzprobleme zu schaffen. Daher verlagerte sie die Montage und Verpackung in das frühere Norma-Gebäude an der Meichelbeckstraße.
Vorrang bei den Investitionen hatte 2003/04 eine neue Anlage für die Kunststoffgalvanik. In der Folge habe sich das Wachstum enorm. Den 2 Millionen Euro teuren Neubau erstellt als Generalunternehmer die Firma Höbel. Dass dieses Gebäude nicht auf der grünen Wiese entstehe, begründete Hübner damit, dass man hohe Qualitätsansprüche habe und am Standort über erfahrene Mitarbeiter verfüge.
Eine große Investition tätigt derzeit auch Martin Fumian. 2002 übernahm er von seinem Vater die 1966 gegründete Schlossapotheke mit acht Mitarbeitern. Als sich die Chance bot, das Nachbargebäude zu erwerben, schlug er zu. Nach dem Abbruch entstand innerhalb eines Jahres ein neues Gesundheitshaus.
Idee von Fumian war, im Apotheken-Umfeld passende Gesundheitsdienstleister anzusiedeln. Vermietet seien bereits zwei Etagen: Im Erdgeschoss eröffnet Mitte November das Sanitätshaus Langenmeier aus Kaufbeuren eine Filiale, 50 Quadratmeter nutzt Fumian zudem für Funktionsräume seiner Apotheke. Vor kurzem zogen Gerhard Küster und Marlene Bader in eine Naturheilpraxis im ersten Obergeschoss ein. Platz für eine weitere Praxis gibt es im 2. Stock. Beim Dachgeschoss sei noch offen, ob dort eine Wohnung oder eine Praxis entsteht. Details zum Baustellte der Münchner Architekt Christian Salz vor.
Auf die Frage von Carl Singer, ob ihm Kundenparkplätze fehlen, meinte Pumian: Das sei vielleicht ein bisschen ein Problem, denn die Marktoberdorfer wollten am liebsten in den Laden reinfahren. Aber eigentlich seien im Umfeld genügend Parkplätze vorhanden, wenn man ein paar Schritte laufe.
Im Anschluss informierte Thorsten Lipp über den von der ISM ausgelobten Emmi-Fendt-Preis, über den wir in unserer Zeitung bereits ausführlich berichtet haben. Laut Lipp sind die Investitionen von Hübner und Fumian Projekte, die er sich für den Preis vorstellen könnte.

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