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Georg-Fischer-Straße: Warten auf Belebung

Geschäftsbesitzer: Durchfahrt bis Salzstraße wäre besser – Teilweise Kritik an neuer Ausfahrt zur Eberle-Kögl-Straße
Marktoberdorf (rel) Die Einzelhändler in der östlichen Georg- Fischer-Straße sehen bislang keinen Grund zur Freude: Acht Wochen nach der Änderung der Einbahnrichtung auf der Straße sei von einer auffälligen Belebung ihrer Geschäfte noch nichts zu spüren. Für einen aussagekräftigen Vergleich der Kundenfrequenz und Umsätze sei es allerdings noch zu früh. Ganz unterschiedlich wird die neue Ausfahrt bei der Volksbank gesehen: Manche halten sie für gefährlich, andere nicht.

Geschäftsinhaber hatten sich im Herbst 2002 an die Stadt gewandt mit der Bitte, einen kleinen Teil des Stadtplatzes wieder für den Verkehr zu öffnen, um so eine Durchfahrt vom Gasthaus „Hirsch“ bis zur Salzstraße zu ermöglichen. Davon erhofften sie sich mehr Leben im Zentrum und damit auch einen Weg aus ihrem Umsatz-Tief. Dasselbe Ziel verfolgte ein Antrag der SPD-Fraktion. Der Stadtrat lehnte die Öffnung jedoch mit knapper Mehrheit ab, beschloss aber, die Einbahnrichtung umzudrehen: Seit Ende November können Autos beim „Hirsch“ in die Straße ein- und bei der Volksbank wieder ausfahren. Laut Marion Beranek, die ein Textilgeschäft besitzt, hat die Neuregelung bisher nichts gebracht. Zwar laufe derzeit ihr Geschäft recht ordentlich, doch hänge dies mit dem beginnenden Schlussverkauf zusammen. Freilich sei es auch noch zu früh, Aussagen über einen Erfolg oder Misserfolg der Änderung zu machen. Positiv sei auf jeden Fall, dass nun eine Zufahrt vom „Hirsch“ her möglich ist. Marion Beranek betont aber: „Wir wollen weiterhin eine Durchfahrt direkt bis zur Salzstraße.“ Raumausstatter Jürgen Reitebuch, der auch ein Lederwarengeschäft betreibt, sieht noch keinen Erfolg“. Er warnt aber davor, die Verkehrsführung erneut zu verändern, das führe bloß zu noch mehr Verunsicherung. Der Kreishandwerksmeister sieht derzeit keine Chancen, mehr Geschäfte in die Straße zu bekommen: Bei der momentanen gesamtwirtschaftlichen Lage eröffne dort niemand einen Laden. Doch sei ständiger Pessimismus schädlich; es kämen auch wieder bessere Zeiten. Im Übrigen sei es, so ergänzt seine Frau Renate, nicht richtig, nur von Ladenschließungen im Zentrum zu sprechen: „Meist wechselten die Geschäfte lediglich den Standort.“ „Man merkt noch nichts“

„Momentan merkt man noch nichts“, vermisst auch Doris Stöckl, Besitzerin eines- Früchtegeschäftes, mehr Kunden. Die Einfahrt zur Georg-Fischer-Straße beim „Hirsch“ sei zwar im Sinne der anliegenden Ladenbesitzer, doch wäre es ihrer Ansicht nach richtig gewesen, wenn die Autos dann weiter am Brunnen vorbeifahren könnten. Ob sich die Lage in den wärmeren Monaten verbessert, wenn wieder Touristen in der Stadt sind, wagt sie nicht abzuschätzen. Mehr Kunden seien fürs Zentrum aber dringend nötig. Auf eine deutliche Belebung des Geschäftes wartet man auch in der Metzgerei Metz in der Fußgängerzone. Die Zahl der Kunden im Januar sei in etwa gleich hoch wie im gleichen Monat des Vorjahres, hätten Zählungen ergeben, so eine Mitarbeiterin. Ob die neue Verkehrsführung überhaupt die Geschäftssituation beeinflusst hat, könne sie nicht beurteilen. Apotheker Martin Fumian, der ebenfalls lieber eine Durchfahrt bis zur Salzstraße gesehen hätte, kann mit der „Notlösung“ leben. „Gefühlsmässig“ seien jetzt mehr Fahrzeuge auf der Straße unterwegs, glaubt er beobachtet zu haben. Prinzipiell sei die Einfahrt beim „Hirsch“ richtig: Immer wieder sei er in der Vergangenheit von Fremden gefragt worden, wie man denn ins Zentrum komme. Für Martin Fumian und Marion Beranek ist die Ausfahrt bei der Volksbank „unproblematisch“. Ganz anderer Ansicht ist Jürgen Reitebuch, der zudem von großen Schwierigkeiten für Lieferfahrzeuge berichtet, bei seinem Geschäft von der Georg-Fischer-Straße in Richtung Volksbank abzubiegen. Auch Doris Stöckl betrachtet die Ausfahrt kritisch: Sie sei gefährlich und schrecke Kunden ab: „Viele schimpfen darüber.“

Ins offene Ohr der ISM gesprochen:

Eine Teilnehmerin an der Planungswerkstatt MITreden MITdenken MITplanen will die Liste der Gründe: Warum fahren wir aus dem Hinterland in die Stadt Marktoberdorf? noch um einen wichtigen Punkt ergänzen!

In MOD gibt es viele sehr gute Fachärzte.
Die Bevölkerung vom Umland ist auf die medizinische Betreuung und Versorgung durch qualifizierte und spezialisierte Ärzte in der Stadt angewiesen.

Wird nun durch die Initiativen der ISM die Stadt insgesamt attraktiver, werden sich die Besucher von Ambulanzen und Praxen sicher länger in der Stadt aufhalten und auch andere einladende, verlockende Angebote gerne annehmen.

Frau Wied wohnt mit ihrer Familie in Bernbeuren.

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