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Mehr Klarheit für den Schilderwald

ISM-Gutachten als „Handlungsvorgabe“

Marktoberdorf(rel). Die Beschilderung im Marktoberdorfer Stadtgebiet hat durchaus gute Elemente, insgesamt aber sollte sie klarer und einheitlicher sein. Auch fehlen hier und dort wichtige Hinweistafeln. Dies ist – vereinfacht ausgedrückt – das Ergebnis einer Untersuchung des Münchner Stadtmarketing-Instituts CIMA, das im Auftrag und auf Kosten der Initiative Stadtentwicklung Marktoberdorf (ISM) den „Schilderwald“ und die Leitsysteme in der Ostallgäuer Kreisstadt unter die Lupe genommen und bewertet hatte (wir berichteten). In der Bauausschuss-Sitzung am Montagabend fand die Arbeit viel Lob. Mit der Umsetzung der Vorschläge soll im Frühjahr „in kleinen Schritten“ begonnen werden, so Bürgermeister Werner Himmer.

Bürgermeister Himmer und Stadtbaumeister Herbert Sauer unterstrichen, die Untersuchung enthalte viele gute Vorschläge. Die Arbeit werde als „Handlungsvorgabe“ dienen, sagte Sauer. Himmer kündigte an, ab Frühjahr wolle man verschiedene Änderungsvorschläge, die das Institut CIMA in dem 50-seitigen Werk macht, in die Tat umsetzen. Dazu zählen zum Beispiel Verbesserungen bei den Ortseingangsinformationen, die einen – häufig schlecht lesbaren – Stadtplan enthalten. Ferner fehlen auf den großen Tafeln Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten. Zu den Punkten, die von CIMA ebenfalls kritisch kommentiert wurden, gehören fehlende Hinweistafeln auf das Schloss, die Kurfürstenallee und das öffentliche WC im Zentrum.
Solche Mängel will die Verwaltung demnächst beheben. Andere Vorschläge wie etwa zu den Leitsystemen für Parkplatzsuchende, Touristen und Einheimische sowie zu gewerblichen Schildern und Wanderwegtafeln sollen nach und nach angegangen werden. Man wolle sich dabei an der Untersuchung „orientieren“, sagte Himmer vor dem Ausschuss.

Längerer Prozess
Stadtrat Hans-Jörg Fichtel (CSU) plädierte unter anderem dafür, die Hinweistafeln fürs Hallenbad attraktiver zu gestalten. Auch sei eine Tafel am „Prälatenweg“ nicht leserlich. Wolfgang Hannig (SPD) machte deutlich, auch der ISM als Auftraggeberin der Untersuchung sei klar, dass die Verbesserung der Beschilderung ein „Prozess ist, der länger dauern kann“. Wolfgang Schmid (FW) trat für eine einheitlichere Beschilderung ein und sein Fraktionskollege Johann Jung betonte, das Aufstellen von Schildern sei Aufgabe der Stadt und nicht einer Werbegemeinschaft. Um den „Wildwuchs“ einzudämmen, schlug er vor, die Schilder nach bestimmten Bereichen (Gewerbe, Denkmäler, öffentliche Einrichtungen) farblich zu trennen. Wichtig sei aber, dass alle gleich groß seien. Clara Knestel (Grüne) sah es auch als Aufgabe der örtlichen Wirtschaft an, sich der Sache anzunehmen: „Die Beschilderung betrifft sehr stark auch die Geschäftswelt.“
Bürgermeister Himmer kündigte an, das Thema Beschilderung auch im „Lenkungsausschuss“ anzusprechen. Dieses von Himmer einberufene, nicht offizielle Gremium diskutiert unter anderem Fragen zur Zukunft Marktoberdorfs.

Ins offene Ohr der ISM gesprochen:

Eine Teilnehmerin an der Planungswerkstatt MITreden MITdenken MITplanen will die Liste der Gründe: Warum fahren wir aus dem Hinterland in die Stadt Marktoberdorf? noch um einen wichtigen Punkt ergänzen!

In MOD gibt es viele sehr gute Fachärzte.
Die Bevölkerung vom Umland ist auf die medizinische Betreuung und Versorgung durch qualifizierte und spezialisierte Ärzte in der Stadt angewiesen.

Wird nun durch die Initiativen der ISM die Stadt insgesamt attraktiver, werden sich die Besucher von Ambulanzen und Praxen sicher länger in der Stadt aufhalten und auch andere einladende, verlockende Angebote gerne annehmen.

Frau Wied wohnt mit ihrer Familie in Bernbeuren.

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