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Beschluss über Fendt-Erbe vertagt

Viel Kleines? Etwas Großes?

Marktoberdorf (af). Keine kleinen Dinge, eher große, sagten die einen. Viele sollten profitieren, die anderen. Die Meinungen über die Verwendung der Zinseinnahmen aus dem Erbe von Clemens und Emmi Fendt gingen jüngst im Marktoberdorfer Finanzausschuss auseinander. Letztlich wurde eine Entscheidung auf die nächste Sitzung des Ausschusses vertagt.

25000 Euro könnten an Zinserträgen aus dem Vermögen, was das Ehepaar Fendt der Stadt hinterließ, in diesem Jahr vergeben werden, schickte Stadtkämmerer Wolfgang Guggenmos voraus. Was nicht ausgegeben werden, bleibe im Topf.
Anträge, wie das Geld verwendet werden kann, gibt es mehrere. Da möchte das St.- Martins-Therapeutikum seine außerordentlichen Aufwendungen von 6500 Euro, die durch den Umzug entstanden seien, mit 2500 Euro gemildert wissen. Die Friseurinnung sinnt auf Bezuschussung ihres Lehrlingsaustauschs mit Mayenne in Frankreich mit 1000 Euro. Über den in Marktoberdorf gebürtigen Kunstmaler Joseph Anton Merz – nach ihm ist in der Stadt auch die März-Straße benannt, wenn auch falsch geschrieben – soll eine Kunstpublikation entstehen. Die Gesamtkosten, an der sich mehrere Einrichtungen beteiligen, betragen 10 000 Euro. Der Antrag sieht eine Förderung von 3000 Euro vor.
Mit 2000 Euro möge die Teilnahme einer zusätzlichen Bigband „Junior“ am Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ unterstützt werden. Für eine Umgestaltung der Buchel – geplant sind Freilichtbühne, Erneuerung des Fitness-Pfades, Bau eines Sinnespfades und ähnliches – wurden 4000 Euro als Planungskosten beantragt. Und schließlich sollen in der Kirche St. Magnus in Leuterschach vier gestohlene Heiligenfiguren ersetzt werden. Von den Kosten von 7600 Euro sollten 2000 über das Fendt-Erbe gedeckt werden.
Die Diskussion im Ausschuss wurde kontrovers geführt. Beim einen ja, beim anderen nein, um „kein neues Fass aufzumachen“, hieß es. Uta Brunnhuber (CSU) sprach sich unter anderem dafür aus, das Erbe „nicht so aufzuteilen, sondern im Großen zusammenzulassen“. Eine nachhaltige Wirkung wollte Jutta Jandl (SPD) beim Einsatz des Erbes erzielt wissen. Da äußerte Bürgermeister Werner Himmer Bedenken. Dazu seien die Mittel zu gering. Auf den Folgekosten bleibe dann die Stadt sitzen, so seine Befürchtung. Sein Vorschlag: Die Fraktionen beraten noch einmal und tragen in der Sitzung Ende Mai vor, was sie mit dem Betrag innerhalb eines Jahres bewegen wollen. Dem stimmten alle zu.

Ins offene Ohr der ISM gesprochen:

Eine Teilnehmerin an der Planungswerkstatt MITreden MITdenken MITplanen will die Liste der Gründe: Warum fahren wir aus dem Hinterland in die Stadt Marktoberdorf? noch um einen wichtigen Punkt ergänzen!

In MOD gibt es viele sehr gute Fachärzte.
Die Bevölkerung vom Umland ist auf die medizinische Betreuung und Versorgung durch qualifizierte und spezialisierte Ärzte in der Stadt angewiesen.

Wird nun durch die Initiativen der ISM die Stadt insgesamt attraktiver, werden sich die Besucher von Ambulanzen und Praxen sicher länger in der Stadt aufhalten und auch andere einladende, verlockende Angebote gerne annehmen.

Frau Wied wohnt mit ihrer Familie in Bernbeuren.

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