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„Versuchen wirklich das Beste“

Bahnareal-Investoren und Stadtplaner stellen sich bei ISM-Abend vor – Viel Lob für Stadt

Marktoberdorf(rel). Was bewegt Menschen, viel Geld in Marktoberdorf zu investieren? Dieser Frage will eine neue Veranstaltungsreihe der Initiative Stadtentwicklung Marktoberdorf (ISM) unter dem Motto „Zukunft hat nur, wer sie gestaltet“ nachgehen. Zum Auftakt hatte ISMVorsitzender Franz-Josef Fendt die Investorengesellschaft Bietsch& Mendler eingeladen, die bekanntlich den Bahnhof und Teile des hiesigen Bahnareals gekauft hat. Und die Zuhörer im vollbesetzen „Burger“-Saal bekamen eine ganze Reihe von Gründen genannt, warum es sich lohnen kann, sich in der Ostallgäuer Kreisstadt (finanziell) zu engagieren. Ähnlich äußerten sich Barbara Hummel und Sonja Staudinger vom Planungsbüro Schober in München. Sie stellten an dem von Monika Schubert moderierten Abend ihre Arbeit für Marktoberdorf vor.

Die Investorengesellschaft Bietsch& Mendler mit Sitz in Heidenheim gehört je zur Hälfte Franz Josef Bietsch und seinem Neffen Siegbert Mendler. Prokurist und Projektleiter ist Karl Josef Mendler, der auch die Marktoberdorfer Bahnareal-Bebauung plant und leitet (wir berichteten bereits mehrfach). Bietsch stellte im „Burger“ das Familienunternehmen vor. Dieses realisierte in den letzten Jahren erfolgreich verschiedene Einzelhandelsprojekte und arbeitete dabei mit Discountern wie Lidl und Aldi zusammen. Marktoberdorf sei, so Franz Josef Bietsch, für sie als Investoren ein ganz besonderes Projekt: „Wir wollen hier ein Musterbeispiel hinkriegen.“

„Trend geht wieder ins Zentrum“
Hierfür nannte er eine ganze Reihe von Gründen und beantwortete damit auch die eingangs gestellte Frage des ISM-Vorsitzenden Franz–Josef Fendt, warum Bietsch & Mendler in Marktoberdorf investiere: Die Nähe des Bahnareals zum Zentrum und zum „Vollversorger Kaufmarkt“ seien „perfekt“. Auch gehe der Trend eindeutig wieder von der Grünen Wiese in Richtung Zentrum. Ferner erhielten seien Firma in Marktoberdorf beste Unterstützung von Stadtrat und Verwaltung, lobte er nicht nur einmal. Auch zähle die Verwaltung zu den schnellsten in Bayern. Weitere Marktoberdorfer Pluspunkte seien die niedrige Arbeitslosigkeit und erfolgreiche Firmen wie Fendt. Und von Investorenseite komme noch viel „Oberallgäuer Herzblut“ dazu. Dies alles stimme sehr zuversichtlich. Bietsch: „Wir versuchen wirklich das Beste.“ Daher wolle man auch das neue Gebäude für „Aldi“ und den Bahnhof, der saniert und wieder mit Leben erfüllt werden soll, nicht etwa weiterverkaufen, sondern in Familienbesitz halten.

Vorerst im Bahnhof keine Tickets
Dass es auch Rückschläge gab und gibt, verschwiegen Bietsch und Karl Josef Mendler nicht. So entdeckte man beim Aushub für „Aldi“ größere Altlasten, deren Entsorgung rund 100000 Euro kosten wird. Dies soll aber keinesfalls bei der Bahnhofsanierung wieder eingespart werden, wurde betont. Ein anderes und vom Publikum sehr kritisch kommentiertes Problem ist, dass es vorerst nun doch nichts wird mit einem Ticketschalter im Bahnhof. Nach Angaben der Investoren habe zunächst die Bäckerei Sinz (Feneberg) den Verkauf übernehmen wollen, sei aber im Februar abgesprungen. Bietsch sagte, man sei sich mit Feneberg aber einig, dass ein Ticketschalter in den Bahnhof gehöre. Allerdings laufe der Vertrag zwischen Bahn und Feneberg noch längere Zeit. Sobald aber möglich, werde man sich um den Ticketverkauf bewerben. Laut Mendler wird Mitte April mit dem Umbau des Bahnhofs („großes Potenzial“) begonnen. Zumindest äußerlich soll er bis Anfang Juli, wenn „Aldi“ eröffnet, hergerichtet sein. Fest steht wohl, dass sich im südlichen Teil eine Bäckerei mit Café ansiedelt. Welche Läden oder Lokale zudem im Gebäude sein werden, sei noch offen. Auch das Obergeschoss ist trotz günstiger Pacht noch nicht vermietet. Der neue „Aldi“ erhält ein Pultdach und soll, so Mendler, damit einen „städtebaulichen Akzent setzen“. Die Ladezone ist zu den Gleisen hin geplant. 105 Parkplätze werden zwischen Discounter und Bahnhof angelegt. Der Parkplatz erhält Bäume und Grünstreifen, wird aber nachts großteils abgesperrt. Der neue, drei Meter breite Rad- und Fußweg führt nicht an den Gleisen, sondern an der Bahnhofstraße entlang. (Weiterer Bericht folgt.)

Ins offene Ohr der ISM gesprochen:

Eine Teilnehmerin an der Planungswerkstatt MITreden MITdenken MITplanen will die Liste der Gründe: Warum fahren wir aus dem Hinterland in die Stadt Marktoberdorf? noch um einen wichtigen Punkt ergänzen!

In MOD gibt es viele sehr gute Fachärzte.
Die Bevölkerung vom Umland ist auf die medizinische Betreuung und Versorgung durch qualifizierte und spezialisierte Ärzte in der Stadt angewiesen.

Wird nun durch die Initiativen der ISM die Stadt insgesamt attraktiver, werden sich die Besucher von Ambulanzen und Praxen sicher länger in der Stadt aufhalten und auch andere einladende, verlockende Angebote gerne annehmen.

Frau Wied wohnt mit ihrer Familie in Bernbeuren.

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