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Pressetext AZ, 26. 04. 2008

Innenstadt kommt in die Werkstatt

Projekttage Marktoberdorfer auf der Suche nach neuen Ideen für das Leben in der Stadt

Vitalis Held.
Eine ältere Dame steht vor der gelben Wand, an der 100 Stadtgedanken ihren Platz finden. Kinder sind über Karten der Innenstadt gebeugt. Neben Bildtafeln von Marktoberdorf steht die Stadtplanerin Petra Schober und diskutiert mit Stadträten und Hausbesitzern, Marktoberdorfern und Marktbesuchern. Die Bürger schildern der Werkstattchefin, wo der Motor stottert, dass das Vehikel Innenstadt nicht mehr richtig beschleunigt und wo man die Karosserie etwas ausbeulen sollte – zumindest im übertragenen Sinn. Eine Stadt kommt in die Werkstatt. Marktoberdorf soll repariert werden.
„Bautechnisch wurde in Marktoberdorf viel kaputt gemacht“, meint eine Besucherin zu Stadtplanerin Sonja Staudinger. Eine andere fragt: „Warum braucht man nun Architekten aus München?“ Die Stadtplanerin Barbara Hummel aus der Landeshauptstadt reagiert ruhig. Und nebenan gibt Petra Schober eine Antwort: „Oft erzählen die Bürger ihre Probleme lieber einem Projektmanager als jemandem von der Stadtverwaltung.“ Diese Erfahrung macht sie mit ihrem Büro auch andernorts. Sie arbeitete schon für Landsberg und Landau, Frankfurt und Friedberg.
Und eben Marktoberdorf. Hier läuft noch bis Sonntag diese besondere Form der Bürgerbeteiligung. Hier stellt sie ihr Stadtentwicklungskonzept in die Werkstatt und jeder darf seine Wünsche und Kritikpunkte einbringen. Mit dem Andrang am Freitag ist sie sehr zufrieden. Immer wieder kommen Bürger und in Kleingruppen wird disktuiert: Geschäftsleute und Vereinsvertreter, Hausfrauen und Rentner. Rund 25 Bürger sitzen mit Bürgermeister Werner Himmer im Kreis und ein Jugendlicher beklagt sich über einen fehlenden Raum für Jugendkultur. „Die Besucher haben ein großes Bedürfnis miteinander zu reden“, formuliert Schober ihre Eindrücke in einer kurzen Ruhepause – nach Eintopf mit Gästen zur Mittagszeit.
Angesprochen werden kann alles. Manchen sind die Discountermärkte an der Bahnhofstraße ein Dorn im Auge und die Billigläden im Zentrum finden wenig Beifall. Andere regen an, durch Mietvergünstigungen Geschäftsgründern eine Chance zu geben und mit billigeren Mietpreisen den Leerstand der Läden zu beenden. Andere tragen vor, welche Umbaupläne sie für ein Wohnhaus haben. Diskutiert wird über leerstehende Bauernhöfe ebenso wie über Baulücken. Viele, so Schober, sind überrascht, dass nur noch ein verschwindend geringer Teil der Marktoberdorfer wirklich im Zentrum wohnt. Dritter Bürgermeister Axel Maaß stellt fest, dass die Bürger sehr gezielt zur Werkstatt kommen und sehr hochwertige Ideen einbringen. Er hofft, dass bis zum Sonntag noch viele Bürger in den alten Fenebergmarkt (Emmy-Fendt- Haus) kommen. Am Samstag und Sonntag jedenfalls bleibt der gelbe Teppich an der Meichelbeckstraße dafür ausgerollt. Denn jeder Bürger soll seine Meinung einbringen und dafür sorgen, dass nach der „Schadensaufnahme“ und den Aufträgen für das Tuning die Werkstatt mit den Reparaturen loslegt.

Ins offene Ohr der ISM gesprochen:

Eine Teilnehmerin an der Planungswerkstatt MITreden MITdenken MITplanen will die Liste der Gründe: Warum fahren wir aus dem Hinterland in die Stadt Marktoberdorf? noch um einen wichtigen Punkt ergänzen!

In MOD gibt es viele sehr gute Fachärzte.
Die Bevölkerung vom Umland ist auf die medizinische Betreuung und Versorgung durch qualifizierte und spezialisierte Ärzte in der Stadt angewiesen.

Wird nun durch die Initiativen der ISM die Stadt insgesamt attraktiver, werden sich die Besucher von Ambulanzen und Praxen sicher länger in der Stadt aufhalten und auch andere einladende, verlockende Angebote gerne annehmen.

Frau Wied wohnt mit ihrer Familie in Bernbeuren.

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